Dinzler in Irschenberg

Hungrig und ohne Frühstück auf der Autobahn: üblicherweise hält man dann an einer dieser typischen Raststätten an, isst ein Brötchen mit mehr oder weniger frischem Belag und versucht die meist im Rührei enthaltenen Schalenstückchen rauszupicken. Entsprechend gut gelaunt fuhren mein Mann und ich von der A8 ab Richtung ausgeschildertem Autohof.

Mit Entsetzen sah ich dann dort die beiden großen Fastfoodketten, die an dem Autohof ansässig sind – aber kurz darauf bemerkte ich direkt daneben einen großen und erstaunlich gut gefüllten Parkplatz. Das sah nach einer guten Alternative aus. Nach kurzer Parkplatzsuche bat mich mein Mann ihm einfach einen Kaffee und ein belegtes Brötchen mitzubringen. Er hatte so gar keine Lust auf den typischen Raststätten-Fraß.

Drinnen war ich dann sowohl von der Atmosphäre als auch der Größe sehr überrascht. Im unteren Bereich gab es neben vielen Sitzmöglichkeiten eine Theke, an der man seine Bestellungen aufgeben und direkt mitnehmen konnte. Im oberen Bereich, erreichbar über eine große breite Treppe, gab es offensichtlich eine Art Restaurant mit Bedienung am Platz. Ich also wieder raus zu meinem Mann und nachgefragt, ob er nicht doch mit reinkommen möchte 😄

Zusammen gingen wir nach oben und ließen uns einen Tisch zuweisen. Die Bedienung brachte uns die Speisekarten und fragte nach unseren Kaffeewünschen. Der kurz darauf servierte Milchkaffee sah klasse aus und schmeckte ebenso gut.

Die Speisekarte klang wirklich interessant und bot viele ungewöhnliche Frühstücksleckerchen, so z. B. die Nr. 2 „Für Zuckerpuppen und Leckermäuler: Original französisches Buttercroissant und Dinkel-Brioche aus unserer Konditorei, Naturjoghurt mit Zwetschgenkompott, hausgemachte Marmelade und Butter“ oder die Nr. 3 „Für Gipfelstürmer: Zwei Bio-Eier im Glas, zwei Brezen, gekochter und roher Schinken, Tegernseer Camembert, Ricotta-Walnuss-Creme und Butter“. Für diese beiden Angebote entschieden wir uns. Verhältnismäßig zügig (obwohl es recht voll war) kam das Frühstück zu uns auf den Tisch. Leider hab ich nur ein Foto von meiner Nr. 2 gemacht, weil ich nicht gedacht hätte, dass das Frühstück wirklich so außergewöhnlich gut und eines Berichts wert wäre.

Die Backwaren waren luftig und super frisch, die Marmelade köstlich und auch der Joghurt perfekt abgeschmeckt mit einer leichten Fruchtnote 😋 Und der Preis von 8,80 € (ohne Kaffee) ist dafür absolut gerechtfertigt. Auch mein Mann war von seinen Brezen sehr angetan, alles war frisch, und die Eier im Glas waren nicht nur schon gepellt, sondern auch perfekt weich gekocht.

Während des Frühstücks haben wir ein wenig recherchiert, wo wir da eigentlich gelandet waren: Das Familienunternehmen Dinzler Kaffeerösterei AG hat seinen Hauptsitz in Irschenberg im oberbayrischen Landkreis Miesbach und wirbt mit seinem ausnahmslos fair gehandelten Kaffee. Durch Zufall hatten wir auch einen Tag vorher in einem Slowfood-Restaurant schon einen Dinzler-Kaffee getrunken 😄

Leider liegt Dinzler weit weit weg von zuhause 😕 Doch wenn wir nochmal in der Gegend sein sollten, werden wir dort bestimmt wieder gerne von der Autobahn abfahren 😊

Unsere Bewertung: 4 von 5 Kaffeetassen    

Dinzler Kaffeerösterei AG

Wendling 15

83737 Irschenberg

Unser Besuch: an einem Freitag (Feiertag) im April 2017

12 von 12 April 2017

Was ist der beste Start in einen (Urlaubs-)Tag? Ein Frühstück mit frischen Produkten: kuhwarme frische Milch, Eier von den draußen herumlaufenden Hühnern und leckere Brötchen 😊

Zusätzlich gab es eine traumhafte Aussicht vor dem Fenster

Gut gestärkt machen wir uns anschließend auf, um den Moor-Erlebnispfad direkt bei Inzell zu erkunden

Den Pfad selbst fanden wir eher enttäuschend, wobei aber die Moor-Landschaft viele verschiedene Facetten bietet.

Dank der Lupe am Wegesrand hatten wir den Durchblick 😂

Nach dieser ersten Runde heute wollten wir das sonnige Wetter ausnutzen und machten uns auf den Weg zur Talstation der Hochfellnbahn. Auf dem Weg nach oben hielten wir zweimal auf offener Strecke an, da zwei Servicemitarbeiter in die Gondel steigen mussten, die Richtung Tal fuhr.

Das wär ja mal was für mich… also „Augen auf bei der Berufswahl“, wie mein Mann meinte 😂

Die Aussicht oben auf dem Hochfelln war leider ein wenig trüb, aber so ein bisschen was konnte man schon erkennen. Auf der eine Seite war der Chiemsee zu sehen, an den wir morgen fahren werden.

Auf der anderen Seite kann man nur ahnen, wie weit sich die Alpen erstrecken.

Heil wieder im Tal angekommen haben wir uns auf den Weg zum Dorfstadl nach Reit im Winkl gemacht. Laut TripAdvisor soll es dort Grillhähnchen geben – und für ein gutes Grillhähnchen lässt mein Mann fast alles stehen und liegen. Ich durfte leider keins essen – und die Auswahl an Speisen, die für mich verträglich sind, war eher gering, weshalb ich mich für einen (Berg an) Salat entschied.

Vor lauter Salat hab ich die Hähnchen meines Mannes fast übersehen. Er musste zwei essen, weil man die im Dorfstadl nur paarweise bestellen kann 🙄

Nach dem Essen konnten wir uns auf die Dekoration konzentrieren, die dann doch bei näherem Hinschauen etwas seltsam anmutet 😂

Die Rückfahrt nach Inzell führte uns durch ein schönes Tal, vorbei an vielen kleinen Seen und imposanten Bergen. In unserer Ferienwohnung angekommen konnten wir noch einen Blick auf die zum Haus gehörenden Schafe werfen, die laut bimmelnd und blökend darauf warteten, dass sie in den Stall durften – Landidylle pur 😊

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Quelle: eRecht24

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