Cafe Ferdinand in Bochum

Direkt hinter dem Bahnhof in Bochum befindet sich schon seit vielen Jahren das Cafe Ferdinand. Nach dem Betreten fühlt man sich zurückversetzt in eine Zeit, in der Stuck die Wände und hohen Decken verzierte und Holzverkleidungen einfach dazugehörten.

    

Mitten im Raum, direkt neben der Kuchenvitrine, befindet sich ein Steinbrunnen, was wir in der Art auch noch nicht gesehen haben.

Rund um Tische, die eher an eine Eisdiele erinnern, stehen Holzstühle, die teilweise sehr klapprig sind und ihre beste Zeit schon lange hinter sich haben. Empfehlenswert ist es nicht unter die Tischplatten zu fassen, da sich hier einige Kaugummis befinden 🤢 – dass die Betreiber das noch nicht gemerkt haben, kann ich mir nicht vorstellen… das hat schon einen sehr eigenen Charme 😄

Die Karte könnte es so in jeder Studentenkneipe geben: neben einer großen Frühstücksauswahl gibt es kleine warme und kalte Gerichte, viele Getränke und einige Flecken 😁

Wir haben uns beide für das kleine Käsefrühstück (4,90 €) und einen Milchkaffee entschieden.

    

Bei der Bestellung wurde uns die Wahl gelassen, ob wir ein Körnerbrötchen wollten oder das in der Karte angegebene Vollkorn- und Knäckebrot. Was die bessere Wahl gewesen wäre, kann man nicht sagen: die Brötchen waren einfache Aufbackware, während das Brot ebenfalls leider nicht berauschend war (Vollkornbrot ist zudem sehr irreführend – es war eine Scheibe Pumpernickel).

Klar, der Preis ist recht günstig, doch gefallen hat uns das Frühstück und auch das Cafe leider nicht. Irgendwie passte es alles nicht so richtig. Am Nachbartisch saß beispielsweise ein Pärchen, das zwei Gläser frisch gepressten Orangensaft bestellte – dieser wurde aus einer Flasche eingeschenkt (ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sie vorher Orangensaft ausgepresst und aufwändig in eine Flasche umgefüllt haben).

Uns hat das Frühstück so gar nicht überzeugt – vielleicht sind wir inzwischen einfach zu weit von unserer Studentenzeit entfernt 😉

Cafe Ferdinand

Ferdinandstraße 44

44789 Bochum

Unser Besuch: an einem Sonntag im Februar 2017

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