Kaffeerösterei Oranien-Nassau in Moers

In letzter Zeit sind wir häufig am Waldsee in Moers anzutreffen. Dank der dort angesiedelten Blinden- und Sehbehinderten-Wassersportgemeinschaft bietet sich uns die Gelegenheit die vielen Frühstückskalorien mithilfe von SUP, Tretboot & Co. abzutrainieren 😄 Auf Empfehlung eines Vereinsmitglieds haben wir uns mal wieder auf den Weg nach Moers gemacht, aber dieses Mal, um in der dortigen Kaffeerösterei zu frühstücken.

Von außen machte die Rösterei schon mal einen netten Eindruck.

Gespannt – und vor allem hungrig – gingen wir hinein. Dort wurden wir freundlich begrüßt und zu unserem reservierten Tisch geführt. Zunächst widmeten wir uns der Frühstückskarte.

    

Diese hat wirklich für jeden Geschmack und Hunger etwas zu bieten: Süßes, Herzhaftes, Gesundes, Pfannkuchen, Sandwiches, Eierspeisen, große und kleine Frühstücke und sogar einzelne Komponenten, um sich sein ganz persönliches Wunschfrühstück zusammenzustellen.

Wir hatten uns relativ schnell entschieden: mein Mann bestellte 4 Spiegeleier mit 4 Scheiben Speck, 2 Brötchen und Butter (8,50 €) und ich nahm das kleine Soller: 1 Brötchen, 2 Scheiben Schwarzbrot, Butter, Müsli mit Joghurt und Früchten, Marmelade, Honig, 3 Scheiben Tomaten, 1 Scheibe Käse und Frischkäse mit Kräutern (6,80 €). Dazu bestellten wir je einen Milchkaffee.  Auf Nachfrage seitens der netten Bedienung enschied sich mein Mann für Spiegeleier, die von beiden Seiten gebraten werden sollten.

Anschließend konnten wir uns ein bisschen umsehen. Die Gestaltung ist teilweise etwas ungewöhnlich, aber sehr ansprechend.

        

Auf dem Tisch stand neben den „üblichen“ Utensilien auch eine kleine Box für Lob und Tadel – eine wirklich nette Idee😊

    

Zunächst kam der bestellte Milchkaffee.

Kurz darauf wurde uns dann auch das Frühstück serviert.

    

Uns hat es richtig gut geschmeckt! Die Spiegeleier waren – wie bestellt – von beiden seiten gebraten, aber nicht durchgebraten, und der Speck war knusprig. Die Brötchen waren zwar aufgebacken, aber sehr lecker. Das Schwarzbrot, was ich eigentlich normalerweise nicht gegessen hätte, weil ich es nicht gerne mag, war selbstgebacken und überraschend gut. Wer schon ein paar Berichte hier auf dem Blog gelesen hat, kennt meine Abneigung gegen diese typischen Döschen mit Marmelade und Honig. Auch hier gab es den Honig in einem solchen Döschen, doch dieses Mal war dies Imker-Honig, was geschmacklich Welten von dem typischen Flüssighonig entfernt ist.

Uns fiel auf, dass in dem Brotkörbchen mehr Brötchen und Schwarzbrot als bestellt waren. Wir wiesen die Bedienung darauf hin, als sie zu unserem Tisch kam um nachzufragen, ob alles in Ordnung wäre. Sie teilte uns mit, dass sie dies häufiger so machen würden, wenn eher wenig los ist. Dann bekommen die Gäste lieber etwas mehr, als dass sie nachher alles wegwerfen müssten. Leider haben wir nicht alles geschafft.

Irgendwann waren wir gut gesättigt. Trotzdem warfen wir nochmal einen Blick in die Frühstückskarte und entdeckten, dass dort – neben vielen anderen Kaffeespezialitäten – auch eine Kaffeedegustation angeboten wird… ach ja, wir waren ja in einer Kaffeerösterei 😂

Mein Mann konnte nicht widerstehen und bestellte sie. Der erste Kaffee wurde gebracht.

Mit dazu gab es etwas aufgeschäumte Milch, als Alternative Kondensmilch und eine kurze Erklärung seitens der Bedienung, um welchen Kaffee es sich handelt, woher die Bohnen sind und in welche Richtung der Geschmack in etwa geht. Sie empfahl zudem, den ersten Schluck ohne Milch und Zucker zu trinken, um den Geschmack auskosten und Unterschiede zwischen den drei verschiedenen Sorten feststellen zu können.

Wie man  vermutlich am Bericht gemerkt hat: wir waren insgesamt wirklich sehr angetan von dem Frühstück allgemein und auch der Vielfalt, der Qualität und dem ausgesprochen freundlichen Personal. Nicht nur wegen der Nähe zu „unserem See“ werden wir hier bestimmt noch das ein oder andere Mal frühstücken 😉

Beim Betreten und Verlassen der Kaffeerösterei geht man durch einen kleinen Verkaufsraum, in dem auch Kaffee-Verkostungen für kleine Gruppen angeboten werden. Hier konnten wir die Fülle der angebotenen Kaffeesorten bestaunen. Selbstverständlich kann man den ein oder anderen auch für zuhause mitnehmen.

Wir haben die Kaffeerösterei mit einem guten Gefühl verlassen und die vielen leckeren Kalorien auf dem Wasser bei einer mittäglichen Kajak- bzw. Tretbootfahrt verbrannt (oder es zumindest versucht 😇).

Kaffeerösterei Oranien-Nassau

Rheinberger Straße 199

47445 Moers

Unser Besuch: an einem Sonntag im Juni 2017

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