Mandragora in Bochum

Es scheint viele Leute zu geben, die gerne auswärts frühstücken. Daher reservieren wir normalerweise immer vorher einen Tisch. In Bochum haben wir es im Bermuda3Eck jedoch ohne Reservierung gewagt (wir sind freitags erst sehr spät aus dem Urlaub zurückgekommen und hatten am Samstag morgens tatsächlich Hunger). Einen freien Tisch (bzw. ein fast leeres Lokal) fanden wir im Mandragora vor.

Das Mandragora gilt – so steht es zumindest auf der Internetseite – als Wurzel des weithin bekannten Bermuda3Ecks. Beim Betreten waren wir überrascht, dass es so gut wie leer war (lediglich 2 Tische waren besetzt). Bevor wir uns einen Tisch aussuchten, fragten wir nach, ob man dort überhaupt frühstücken kann, was von der netten Bedienung bejaht wurde.

Zunächst bestellten wir – wie eigentlich immer – unsere Getränke, bevor wir einen Blick in die Karte riskierten.

        

Zusätzlich zur „normalen“ Karte gibt es im Mandragora eine Karte zum Ankreuzen, so dass man sich sein individuelles Frühstück zusammenstellen kann.

Mein Mann bestellte den Mandra-Max (2 Spiegeleier auf Mehrkornbrot mit gekochtem Schinken für 5,20 €). Ich entschied mich für einen frisch gepressten Orangensaft (3,80 €), eine Scheibe Bio-Mehrkornbrot (0,50 €), Frischkäse (1,00 €) und Joghurt mit frischen Früchten (4,20 €).

Die Bedienung war recht zügig mit unserer nett angerichteten Bestellung am Tisch.

            

Die Qualität des Frühstücks war okay, wobei der Manda-Max geschmacklich wirklich gut war. Der Orangensaft war verhältnismäßig warm. Beim Mandra-Max war das Brot getoastet, ebenso wie mein Mehrkornbrot. Uns stellt sich die Frage, ob man das vielleicht gemacht hat, weil das Brot eh schon ein bisschen trocken war. Etwas irritiert hat es mich auf jeden Fall, da das Toasten nicht in der Karte vermerkt war (für mich macht es einen großen Unterschied, ob ich eine frische Scheibe Brot habe oder eine doch eher trockene getoastete Scheibe). Der Joghurt mit dem Obst war gut, der Kaffee lecker.

Ich denke nicht, dass wir nochmal dort frühstücken werden. Es war zwar nicht schlecht, aber auch – zumindest in unseren Augen – nicht wiederholenswert. Da würden wir, wenn wir in der Gegend sind, lieber versuchen wieder mal im Cafe Tucholsky einen Tisch zu ergattern. Beide Lokale sind miteinander verbunden und teilen Sich beispielsweise die Toiletten (ob sie auch zusammengehören, ist mir nicht bekannt), doch gerade im Frühstücksangebot unterscheiden sie sich erheblich.

Unsere Bewertung: 3 von 5 Kaffeetassen   

Mandragora

Konrad-Adenauer-Platz 1

44787 Bochum

Telefon: 0234 64218

www.mandragora-bochum.de

Unser Besuch: an einem Samstag im Januar 2019

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.